Mein Ausflug war allerdings weniger touristisch als vielmehr menschlich interessant. Ich war mit 4 Patmos-Mitarbeitern dort, denn es gab ein Seminar in der größten Kirche Busans (-wirklich groß- zwei Gebäude, von denen eins schön größer als nötig zu sein schien) mit dem Namen Hosanna Church. Meine Hilfe wurde zwar nicht wirklich benötigt, doch natürlich war ich die ganze Zeit dabei.
Patmos hat übrigens doch das gleiche Problem wie wir- immer zu wenig Teilnehmer. Und ich dachte schon Korea sei vor solcherlei Problemen gefeit.
Nach getaner Arbeit gings zum Essen und zwar in der Nähe des zweiten Gebäudes unserer Gastgebergemeinde, die sich mitten im Kern Busans befindet. Sie stand übrigens zuerst da. Das Rotlichtviertel drumherum ist erst später entstanden, wurde mir mit peinlich berührtem Gesicht erklärt.
Zum Essen gab es für die anderen Fleischeintopf, der sogar für die harte Judy zu scharf war, während ich japanische Nudelsuppe mit Tofu namens Udong aus dem benachbarten Restaurant von der Kellnerin an den Tisch gebracht bekam^^.
Danach war es schon unglaublich spät und es zog meine Begleiter ins Bett
Ich mag lange Autofahrten in vollgepackten Kleinbussen durch interessante Länder!^^
Was ich mitnehme? 1. Ich mag meine Patmos-Kollegen und sie mögen mich auch, wir haben den Gegenbesuch schon geplant^^. 2. Ich komme wieder nach Busan -ohne Begleitung und mit Zeit. Es gibt Flüge, die billiger als der Zug sind: 16€, bei deren Buchung Judy mir helfen wird. Na, mal sehen, ob das noch was wird, bevor ich wieder nach Hause fleig, so busy wie wir alle sind!

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