Joan war ein Sonnenschein. Sie ließ sich komplett auf jeden der Familie ein, verabschiedet sich schon am ersten Abend mit Küsschen und nahm am Familienlebenteil, sodass mein Gastbruder Joshua sie nach 2 Tagen seine zweite Mutter und Teil der Familie nannte. Sie wusste übrigens vorher, dass ich da bin und hat auch mir Gastgeschenke mitgebracht... so lieb!
Da Joans Aufenthalt in Seoul nach ihrer Zeit in der Gastfamilie noch nicht vorbei war, hatten Joshua und ich am Mittwoch die Chance, zu ihrer Gruppe zu stoßen und noch ein wenig Zeit mit ihr zu verbringen. Joshua war schon mit zum Shoppen, ich hatte leider erst später Zeit. Damit kam ich gerade rechtzeitig zur gruppeninternen Auswertungsrunde, bei der ich Mäuschen spielen durfte. Es war höchst interessant wie sich diese Reflektion von der unserer deutschen CVJM-Gruppe unterschied und welche Gemeinsamkeiten es gab, was aber nicht nur an Kultur- sondern vor allem an Altersunterschieden lag, denn welcher 19jährige achtet darauf, ob der Flughafen sauber ist und wer zu Hasue abwäscht?! Insgesamt war aber auch das Ziel der Reise anders, denn im Gegensatz zu unserem Programm, diente die Reise der Amerikaner in erster Lienie touristischen Zwecken.
Interessant war auch die Gruppe an sich: Alles sehr nette Amerikanerinnen, unter
denen nur ein Mann war. In der Auswertungsrunde, der ich beiwohnen durfte, waren 10 Amerikaner, unter denen 3 nicht maßlos übergewichtig waren... und da soll man keine Vorurteile bestätigt sehen. Trotzdem hatte ich interessante Gespräche, die sich vor allem um Schüleraustausch und Reise drehte -klaro. Im gecharterten Bus ging es zusammen zum Restaurant, wo auch Joshua und ich auf Joan's Einladung lecker gegessen haben. Ganz nebenbei habe ich das HardRockCafé Seoul gefunden =D.

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