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Freitag, 26. Dezember 2008

Ich muss verrückt sein.

Oder einfach nur neugierig?! Den 14. Sonntag meiner koreanischen Zeit (ehrlich, erst so wenige?!), füllte ich ganz besonders gut: Drei Gottesdienste in verschiedenen Ecken Seouls und eine Weihnachtsparty. Die Folge dieses Wagemutes war, dass ich zu keinem der Gottesdienste rechtzeitig kam. -.- Die erste Gemeinde war wieder die Grace Church und diesmal fühlte ich mich dort auf Grund lieber Menschen und vermutlich des Gefühls von Bekannt- bzw. Vertrautheit richtig wohl. Ich wurde sogar auf Deutsch begrüßt und bekam eine Englische Übersetzung =). Diese Gemeinde ist zwar gar nicht so groß (wenn auch sehr gut besucht), aber ihre Mitglieder sind aus irgendeinem Grund sehr vielsprachig. So krass habe ich das noch nicht erlebt. Vermutlich liegt es an ihrem Gründer und Senior-Pastor, der lange in Amerika gelebt hat und dort die ursprüngliche Grace Church gegründet wurde, die später auch in Korea entstand. Der Gottesdienst dauerte länger als zweieinhalb Stunden und ich habe es gar nicht gemerkt. Das war auch der Grund, warum ich zum Gottesdienst der Calebgemeinde im Nachtclub erst zur Predigt kam. Meine eigentlichen Gründe zu kommen, waren aber auch das Weihnachtsmusical nach dem Gottesdienst und die Menschen, da ich vom Rest auf Grund von Sprachbarrieren sowieso nichts mitbekomme. Es hat sich gelohnt zu kommen. Wieder eine aufreibende Bustour später (aufreibend, weil im inneren Stresszustand, der den Stau aber leider nicht dazu bewegen kann, sich in Luft aufzulösen) konnte ich mich im OnnuriEnglishMinistry zurücklehenen und aus der Predigt von Pastor Eddie auch endlich mal etwas für mich persönlich mitnehmen. Der Gottesdienst am Sonntag vor Weihnachten war dann übrigens doch mal ein bischen special. Z.B. waren die Kindergruppen der Gemeinde da und haben ordentlich Stimmung gemacht. Die hat auch er gezaubert:

Danach habe ich mich ganz spontan entschlossen, an der Weihnachtsparty der Gemeinde teilzunhemen. Dort gabs lecker Essen (wozu ich am Tag vorher noch keine Zeit gehabt hatte...), einen Weihnachtsbaumdekorierwettbewerb und ein Geschenkeaustauschspiel mit Freunden aus aller Welt. Sehr schön! Zu mehr Weihnachtsstimmung hat das aber auch nicht beigetragen.
Den Erschöpfungsgrad eines solchen Tages möge man sich vorstellen.

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