Seit gestern Abend kenne ich also meine Gastfamlilie: Die Familie eines Englischschuldirektors, die kein Englisch spricht. Okay, ein wenig übertrieben: Er kann wenige Worte, sie versuchts, der Sohn kanns wirklich, aber hat keine Lust immer zu übersetzen und die Oma kanns überhaupt nicht, obwohl sie ihrem Lächeln nach am liebsten mit mir kommunizieren würde. Ansonsten habe ich ein Zimmer bekommen, das heute und gestern Jule und mir gehörte. Das Bett ist riesig, toll! Doch scheinbar gibt es hier kein W-LAN, sodass ich im Wohnzimmer/Zimmer des Sohns das LAN-Kabel anstecken muss... naaaja.
Die näheren Details werden noch besprochen.
Das witzige an dieser ganzen Sache ist, das nichts -wirklich nichts- feststeht an diesem halben Jahr. Ich kam und wurde gefragt ob ich bleibe, oder mir eine eigene Wohnung suche, meinen Alltag werd ich selber gestalten usw.. Im Moment wird mir angeboten eine komplette Lehrerstelle, also 4-5 Stunden pro Tag, zu übernehmen. Darüber reden wir noch, denn ich weiß nicht, ob ich nen vollen Lehrerjob will. Ansonsten werd ich mir selber ne Gemeinde suchen, die mir gefällt, in der einen kenn ich ja schon Leute. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die Familie gar nicht in der Gemeinde, die mir groß als die meinige vorgetellt wurde. Alles recht kompliziert!
Wir haben uns heute über das Sprachenlernen geeinigt: Ich werde erst mal keinen offiziellen Kurs machen, denn der bringt eh nicht so viel, ist teuer, begann heute schon und man braucht Vorkenntnisse, sondern im Gebrauch lernen. Vielleicht könnte ich dann den nächsten Kurs im Dezember belegen, um ein Zertifikat vorweisen zu können. Mal sehn.
Heute waren wir in Seoul unterwegs und hatten wieder Vorsträge, Sightseeing, Essen gehen und a little typical korean shopping. Das Essen gehen war klasse: Das erste mal so richtig traditionell mit auf dem Boden sitzen, zusammen aus kleinen Schüsslen essen und Co. Toll!
Appropos Essen: Meine Familie scheint sehr amerikanisch orientiert: Bisher hatten wir hier nix koreanisches, nur Weißbrot und amerikanisches Zeug. Und so ziemlich die erste Frage, die wir bekamen: "Have you ever been in the US?"
Heute hab ich begonnen eine Fächersammlung anzulegen von überall, wo ich so hinkomme, um am Ende meines Lebens meinen Enkeln von allen Reisen zu erzählen =). Irgendwann wird auch ganz sicher ein Fächer aus der USA dabei sein. Dann werd ich meiner Gastfamilie schreiben.
Eure in vielen Jahren weitgereiste Gela
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Dienstag, 16. September 2008
내 가족을 - my hostfamily - Meine Gastfamilie
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Essen,
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1 Kommentar:
wie ich sehe bist du noch dabei dich einzuleben?! aber hallo erstmal. klingt interessant da unten, aber was ist nun genau deine aufgabe? es ist toll immer was neues von dir zu hören! ich wünsche dir gottes segen für fern ost (nennt man doch so, oder?)
achja und wetterbericht aus deutschland: trocken, manchmal nass, sonne hat sich verkrümelt, wind ist eingezogen, sehr herbstlich und gefühlte -10°C, ca. 14°C in der realität. nun gut, grüße aus der heimat! lass es dir gut gehen! SEGENREGEN
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